Junghee Jang
- 1997-1998 Aufenthalt in Japan: Meditation und innere Kampfkünste, Bekanntschaft mit der japanischen Heilmethode Reiki
- Deutschland: 2006 Rainbow Reiki/Usui Reiki Meister/Lehrer Ausbildung
- 2007 AMH Instructor (Advanced Metaphysical Healing-Spirituelle Wirbelsäulenbegradigung mit Rückführungen)
- 2008 Drei-Strahlen-Meditation-Lehrer bis zur DSM 4 Stufe
- Weitere Fortbildungen: Orientalischer Bauchtanz, moderner Jazz-Tanz, kubanische Salsa, Klangschalen-Massage, Balinesischer Schamanismus, Yoga, Tai Chi, Taekwondo
- Auftritte: Seit 2008 Schamanisches Heiltrommeln, Klang- und Gesang-Konzerte in der Heidelberger Theatergruppe „Nachtgestalt“, 2007 Schamanisches Trommeln und Tanz in Saarbrücken „Grenzenlos Messe“ mit Walter Lübeck
Übersetzungen für die Sprachen:
- Japanisch
- Koreanisch
- Deutsch
- Englisch
Mein Leben
Meine Heimat ist, wo mein Herz ruht
Ich bin in Südkorea in einem kleinen Dorf geboren, das für Erdbeeren und einen schönen Sonnenuntergang besonders bekannt ist.
Kindheit und Jugend in einem konfuzianischen Land
Meine Eltern wollten unbedingt einen Sohn, was in einem konfuzianischen Land wie Korea ein ganz typischer Wunsch ist. Aber sie haben es nicht geschafft und anstelle dessen nur 6 Töchter zur Welt gebracht, wovon ich die fünfte bin.
In Korea ist es üblich, der Mutter die Schuld zu geben, dass sie keinen Sohn bekommen hat. Daher hatte meine Mutter immer Schuldgefühle, woraufhin ich mir immer Sorgen um sie gemacht habe. Oft wünsche ich mir auch ein Junge zu sein, damit meine Mutter nicht mehr diese Schuldgefühle haben braucht.
Als ich im Mutterbauch war, war die Erwartung und der Wunsch auf einen Jungen sehr groß. Die Enttäuschung meiner Großeltern und Eltern war unbeschreiblich. So kam ich zur Welt.
Meine Persönlichkeit wurde über Jahre von dieser Umgebung beeinflusst, so dass ich erst viel viel später ein solides Selbstwertgefühl entwickeln konnte.
In meiner unmittelbaren Umgebung fehlte mir etwas. Ich fühlte mich fremd.
Aufbruch zu neuen Ufern
Nach dem Uni-Abschluss begann ich gleich zu arbeiten und verdiente gut. Eines Tages kamen in mir die Gedanken auf, dass mich in meinem Leben etwas besonderes erwartet. Ich sehnte mich nach etwas, das ich nicht genau beschreiben oder greifen konnte.
So hatte ich mich entschlossen nach Japan zu gehen. Da ich Japanisch studiert hatte, war diese Entscheidung einfach.
Um diesen Plan zu verwirklichen, brauchte ich viel Zeit und Kraft, um meine Mutter zu überzeugen, weil sie sich so große Sorgen um mich gemacht hatte.
Damals war eine solche Entscheidung, den eigenen Job aufzugeben und ohne festes Ziel ins Ausland zu gehen, für ältere Generationen schwer verständlich.
"Als eine Frau im Alter von 25 Jahren geht man nicht so einfach alleine ins Ausland", hieß es, aber meine Durchsetzungskraft war stark.
Im Land der aufgehenden Sonne
Japan ist ein Land, wo alte Traditionen und neue Technologie gut miteinander verwoben sind.
Ich lebte in der alten Hauptstadt Kyoto, mit vielen über 1000 Jahre alten Tempeln, umgeben von heiligen Bergen, die etwas Mystisches ausstrahlten.
Dort fühlte ich mich sehr wohl. Japaner haben zwar eine andere Sentimentalität, was ich nicht ganz verstehe, aber es war eine sehr gute Entscheidung von mir dorthin zu gehen und viele Dinge zu erleben.
Eine liebevolle Überraschung
Dort geschah auch etwas, womit ich gar nicht gerechnet hatte. In der Sprachschule lernte ich einen Deutschen kennen, der mich immer liebevoll anstarrte und zu dem ich mich ganz magisch angezogen fühlte. So fing dort in Kyoto eine lange Liebesgeschichte mit meinem Lebensgefährten Mark an.
Nach knapp zwei Jahren kehrte ich nach Korea zurück. In Japan hatte ich mich in verschiedenen Bereichen fortgebildet, sowohl in der japanischen Kultur und Sprache als auch meine Überlebensskraft und meine Anpassungsfähigkeit in einer fremden Umgebung ausgebildet.
So hatte ich ein besseres Gefühl in meiner Heimat zu leben, wo ich mich zuvor fremd gefühlt hatte. Verglichen mit dem Leben in Japan war in Korea alles vertraut und sicher. Aber mein Herz war leer, weil mein Geliebter nicht in meiner Nähe war. Ein Mann, der aus dem fernen Westen kam, fehlte mir. Es war zwar nicht alles verständlich, aber es gab etwas, was mich anzog.
Dem Weg des Herzens folgend
Mein Herz war leer. Es brauchte drei Jahre, bis ich lernte dem zu folgen, was mein Herz mir sagt. So kam ich nach Deutschland.
In Deutschland hatte ich mehr Zeit als in Japan gebraucht, um mich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Ich kannte die Sprache nicht, es gab außer Mark niemanden, den ich kannte. Ich war wie ein neu geborenes Baby, das alles lernen muss, um zu überleben.
Es gab eine Phase, in der ich dachte, wenn ich nach Korea gehen würde, dann gäbe es dort etwas, womit ich mich gut auskenne und, dass da die Leute sind, die seit meiner Kindheit bei mir waren.
In Korea hatte ich ein sichereres Gefühl als in Deutschland. Aber dort hatte ich ein leeres Gefühl gehabt. Es war zwar vertrauter aber es fehlte etwas.
Es ist nicht wichtig, wo ich wohne, wenn mein Herz mit Liebe gefüllt ist.
Seit 5 Jahren lebe ich in Deutschland. Ich habe mehrere Gelegenheiten gehabt und genutzt, um mich zu entfalten, die Dinge zu tun, die ich immer gern machen wollte.
So konnte ich meinen Lebensweg vollkommen anders gestalten und meine wahre Berufung erkennen, um ihr dann zu folgen. So kam auch mein Geist nach und nach zur Ruhe.
Wo mein Herz zufrieden ist, kann ich wachsen.
Wie ich zu Reiki kam
Erste Beigeisterung
In Japan habe ich das erste mal in meinem Leben Reiki kennengelernt, allerdings nicht von einem Japaner.
Damals wurde ich von einem Freund mit Reiki behandelt, was mich sehr begeisterte. Aber kam nicht auf die Idee, Reiki zu lernen, weil ich gedacht hatte, dass Heilung mit den Händen nur für begabte Leute sei.
Inzwischen weiß ich, dass jeder dafür begabt ist, aber nicht jeder dafür offen ist.
Erstaunlicherweise ist Reiki in Korea unbekannt, obwohl Korea von Japan aus das nächste Land ist. Sogar in Japan kennen nur wenige Leute Reiki.
In Deutschland hatte ich mehr Chancen, Reiki in voller Tiefe kennenzulernen.
Zwischenzeitliche Skepsis
Nach einem schweren Autounfall in Korea litt ich lange unter einem psychischen Schock und hatte chronische Nackenschmerzen bekommen. Daraufhin hatte mein Verlobter und Lebensgefährte, der selber Reiki-Meister ist, mir emfohlen, Reiki zu lernen.
Damals war ich sehr skeptisch, dass ich selber für meine körperliche Beschwerden etwas tun und sogar die Trauer überwinden kann. Aber ich hatte die Hoffnung, glücklich zu sein und hatte mich entschlossen Reiki zu lernen.
Die Heilung meiner inneren und äußeren Wunden
Das erste Reiki Seminar war sehr spannend und schön, aber ich war mir nicht sicher, ob ich wirklich mit Reiki meine körperlichen Beschwerden und seelischen Leiden heilen konnte. Ich hatte keine Wahl, außer es auszuprobieren. So hatte ich mir jeden Tag regelmäßig Reiki gegeben, mit speziellen Rainbow Reiki Techniken Narben entstört und war durch Systematische Chakra Arbeit an die Ursache des Leidens herangegangen und hatte mich intensiv behandelt.
So war ich über einen Monat damit beschäftigt und ich fühlte mich sehr gut damit, weil nach und nach eine Heilung eintrat. So hatte ich die Motivation erhalten, noch mehr Reiki zu machen.
Reiki auch für andere
Weil das so erfolgreich war, hatte ich angefangen, andere zu behandeln. Das hat viele Menschen erfreut und ihnen die Möglichkeit gegeben gesund und glücklich zu werden. Als ich die positiven Feedbacks gehört hatte, wusste ich, dass es Reiki ist, was mir Spaß macht. Ich hatte erkannt, wie wertvoll ich für andere sein kann.
Da gibt es ja noch mehr
Nach dem 1. Grad machte ich auch Bekanntschaft mit der feinstofflichen Wahrnehmung, wie Aura Chakra Lesen und weiteren spirituellen Dingen.
Mit der Zeit bin ich sehr feinfühlig geworden. Wenn ich meditiere oder Energiearbeit mache, kommen erstaunliche Phänomene und mystische Erfahrungen zu Tage.
Mein Weg zum Reiki Meister
So habe ich mich fortgebildet, um mich und andere immer gezielter und professioneller behandeln zu können. Es öffnete sich langsam eine Tür nach der anderen.
Die Wunder der Heilung und spannende Erlebnisse nahmen zu. Ich erkannte das als meine Berufung und bagann sodann die Rainbow Reiki Meisterausbildung. Während der Ausbildung entdeckte ich mehr von meinen Talenten, die mir bis dato nicht bekannt waren. Heute lebe ich sie voll aus und gebe sie in Seminaren und Behandlungen weiter.
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